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Der Hammer des Imperators [Inquisitor + Grey Knights]

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Der Hammer des Imperators [Inquisitor + Grey Knights]

Beitragvon Ganelon » Do 10. Jul 2014, 16:55

Inhaltsverzeichnis:
Kapitel 1 - Die Anfänge
Kapitel 2 - Die Rekrutierung


Kapitel 1 - Die Anfänge

Bild
++ 0.714.244.M40 ++
++ Terra ++
++ Hallen der Erinnerung – Komplex des Administratorums ++
++ Aufzeichnungen von Étienne de Salanhac, Adept des Administratorums ++
++ Thematischer Zusammenhang: Kindheitsaufzeichnungen zu Inquisitor Bernado Gui ++

Am 2.217.081.M40, als Sohn eines Händlers auf der Agrarwelt San Leor, geboren, war Bernado Gui zunächst kein Geschöpf in dem unermesslich großen Imperium der Menschheit, dem eine besondere Aufmerksamkeit hätte geschenkt werden müssen.
Durch die Bedeutung des Planeten für die Ekklesiarchie und die Adeptus Sororitas machte er schon in früher Kindheit Erfahrungen mit der imperialen Religion und deren Ausmaß im Rahmen des Imperiums.
San Leor gilt bekanntermaßen als Ursprung für die Schwesternschaft des Adeptus Sororitas und wird seit jeher als Pilgerstätte vieler Reisender aufgesucht, um sich von den vorherrschenden Denkmälern und ehrwürdigen Huldigungen inspirieren und in besonderen Fällen sogar erleuchten zu lassen.
Bernado war teil einer Landwirtschaftsfamilie und sein Vater war ein einflussreicher Händler. Durch dessen viele Geschäftskontakte und häufigen, teils schwierigen Verhandlungen, erhielt Bernado schon in früher Kindheit einen Eindruck darüber, wie schwierig und undurchdringlich die Welt da draußen zu sein schien.
Eines Tages war es dann so weit. Im Alter von gerade 9 Jahren nahm ihn sein Vater mit auf eine außerordentlich wichtige Geschäftsreise zum Zentrum des Imperiums – zum heiligen Terra.
Dort erlebte Bernado mit eigenen Augen die wahre Machtfülle des Imperiums. Intrigen, Aufstände und Korruption gehörten schon damals der traurigen Tagesordnung außerhalb der geweihten Tore des Imperialen Palastes an. Vor dem Hintergrund seiner Herkunft, seiner Erziehung und seiner inneren Einstellung empfand Bernado eine tiefe Abscheu gegen diese Verderbnis die auf diesem geweihten Boden verübt wurde und schwor sich, dass er sein Leben dafür einsetzen würde, dem drohenden Unheil wachsam entgegen zu treten.
Vater, wie kann die Menschheit existieren, wenn so viel Unheil und so viel Leid herrscht?“ fragte der Junge seinen Vater, als sie sich auf dem Weg zum Raumdock befanden. „Mein Junge, der Imperator wacht über uns und in seinem Namen gestehen täglich Wunder, von denen wir nichts erfahren, die jedoch für die Sicherheit der gesamten Menschheit von enormer Bedeutung sind. In Seinem Namen werden Kriege geführt, und der Dunkelheit die Stirn geboten.“ lautete die Antwort des Vaters, dessen Brust bei den Worten vor Stolz anschwoll.
Ich möchte Teil dieser Geschichte werden!
Du wirst erst einmal Teil unserer Familiengeschichte und wirst dich zu Hause mit deinen Brüdern um die Bestellung der Ernte kümmern.“ wies ihn sein Vater zurecht.
Doch sein Vater irrte sich – wie sich bald herausstellen sollte.
Auf San Leor zurückgekehrt machte er sich drauf und dran mehr über die Machtstrukturen des Imperiums zu erfahren und erregte dadurch, ob gewollt oder zufällig, die Aufmerksamkeit der Ekklesiarchie und der Adepten des Administratorums. So begab es sich, dass wir uns eines Tages während eines Spazierganges trafen und unterhielten.
Mir fiel direkt das Potential des Jungen auf und ich begann Bernado in den nächsten Monaten in dem Verständnis für das imperiale Recht, die Verstrickungen der diversen Machtapparate und über die Aufgaben des Ordens der Heiligen Inquisition zu Terra zu unterrichten.
Von dem Ausmaß der Ketzerei und den Anstrengungen der gesegneten Menschen diesem standhaft entgegenzutreten war Bernado ebenso abgestoßen wie fasziniert.
Die Zeit verging und Bernados Wissensdrang wuchs mit jeder Lehrstunde die er mit mir verbrachte.

Ich bot dem jungen Bernado an, mich auf einer Pilgerfahrt nach Terra zu begleiten um ihn weiter zu unterweisen. Bernado war von diesem Vorschlag sichtlich begeistert, jedoch nahm ihn die Erkrankung seines erkrankten Vaters in die Pflicht sich mit seinen älteren Brüdern um die Geschäfte der Familie zu kümmern. „Ich werde meinen Wunsch nach Terra zu gehen verwirklichen“ schwor er sich, als die Entscheidung gefallen war, dass die Pilgerfahrt vertagt werden musste.
Der Lauf der Zeit forderte seinen Tribut und Bernados Vater verstarb im folgenden Herbst. Von Trauer erfüllt aber mit tiefsitzender Entschlossenheit beflügelt setzte er mit dem Tod seines Vaters einen Schlussstrich unter seine Vergangenheit als Sohn eines Händlers. Er verließ seine Brüder und machte sich im Alter von 10 Jahren mit mir erneut auf den Weg nach Terra.
Während der Reise unterwies ich Bernado in immer tiefergehende Geheimnisse und konnte in ihm seine Begeisterung für die Rechtschaffenheit der Taten noch weiter steigern.

Nach zwei langen Jahren auf Terra und im Weltall kehrten wir nach San Leor zurück. Jedoch war es keine Heimkehr für Bernado. Er hatte sich zu sehr verändert und ein Leben als Farmer würde sich niemals für ihn erfüllen.

Wie es geschah, ob es durch den Willen des Imperators beeinflusst, oder sich rein zufällig ereignete ist und wird auf ewig ungewiss bleiben – jedoch veränderte der 2.617.093.M40 sein Leben vollständig.
Im Orbit von San Leor öffnete sich ein Warpfenster und die „Kelch der Gnade“, ein Kreuzer der Schwarzen Flotte trat in den Normalraum ein.

Die Inquisition war nach San Leor gekommen…
Zuletzt geändert von Ganelon am Di 29. Jul 2014, 15:03, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Der Hammer des Imperators [Inquisitor + Grey Knights]

Beitragvon Mondschatten » Fr 11. Jul 2014, 23:10

Darf ich?

Bis hieher sehr interessant. Bin gespannt, wie es weitergeht. Bei meinem Inqusitor kommen ja auch eines Tages die Schwarzen Schiffe. Der ist allerdings auch schon in seiner Kindheit als Psioniker aufgefallen, hat aber mit der imperialen Religion nicht viel mehr zu tun gehabt, als die calvinismusähnliche Variation seines Heimatplaneten zu prakizieren.

Eins hab ich jetzt nur nicht ganz verstanden: Sind die Familie von Bernardo jetzt Geschäftleute oder Bauern?
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Re: Der Hammer des Imperators [Inquisitor + Grey Knights]

Beitragvon Covenant » Fr 11. Jul 2014, 23:25

Tatsächlich bin ich neugierig, wie es weiter geht. Den Schteibstil mag ich - als jemand, der selten in Geschichten reinguckt schon mal etwas ^^
Was mich stört, sind die Fakten. Afaik ist es so, dass sich die wenigsten wirklich eine Pilgerfahrt nach Terra leisten können. Einfache Bauern oder Händler gehören sehr selten dazu.
Zudem habe ich etwas Angst, dass sich da jemand zum Interrogator mausert. Denn dafür wäre er jetzt schon zu alt? Und weisenkind oder sonst was ist er ja nicht. Aber vielleicht kommt er ja nur ins Gefolge und meine Sorgen sind unbegründet. ^^

Wenn er auf Dämonen treffen sollte, steht ihm auf jeden Fall ein böses Ende bevor. =(
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Re: Der Hammer des Imperators [Inquisitor + Grey Knights]

Beitragvon Mondschatten » Sa 12. Jul 2014, 00:12

Covenant hat geschrieben:Zudem habe ich etwas Angst, dass sich da jemand zum Interrogator mausert. Denn dafür wäre er jetzt schon zu alt? Und weisenkind oder sonst was ist er ja nicht.


Vielleicht hab ich mich zu lange nicht mehr mit dem Fluff beschäftigt und relevante Details vergessen aber warum sollte er denn schon zu alt dafür sein, eine Inquisitonslaufbahn einzusclagen. Interrogator ist die höchste Akolythen-Stufe. Ich glaub nicht, dass man die mit 12 Jahren idR schon erreicht hat.
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Re: Der Hammer des Imperators [Inquisitor + Grey Knights]

Beitragvon Ganelon » Sa 12. Jul 2014, 01:06

Zuerst danke für die Kommentare, Fragen, Meinungsäußerungen. Auch wenn ich bereits ein sehr gutes Konzept für die Geschichte rund um meinen Hauptcharakter habe, so freue ich mich über neue Hinweise und Denkanstöße.

Mondschatten hat geschrieben:Eins hab ich jetzt nur nicht ganz verstanden: Sind die Familie von Bernardo jetzt Geschäftleute oder Bauern?


Die einfache Antwort lautet: Beides. Aus dem einfachen landwirtschaftlichen Betrieb der Gui´s ist in den Jahrzenten ein florierendes Geschäft mit Beschäftigten geworden.

Covenant hat geschrieben:Afaik ist es so, dass sich die wenigsten wirklich eine Pilgerfahrt nach Terra leisten können. Einfache Bauern oder Händler gehören sehr selten dazu.


Wie gerade beschrieben trifft die Bezeichnung "einfache Bauern" auf Bernados Familie nicht zu, schließlich konnte es sich sein Vater auch leisten nach Terra zu reisen und sogar seinen Sohn als zusätzlichen Passagier mitzunehmen.

Covenant hat geschrieben:Zudem habe ich etwas Angst, dass sich da jemand zum Interrogator mausert. Denn dafür wäre er jetzt schon zu alt? Und weisenkind oder sonst was ist er ja nicht. Aber vielleicht kommt er ja nur ins Gefolge und meine Sorgen sind unbegründet.


Ich möchte nicht zu viel verraten, aber in meinem Armeeprojekt (s. Signatur) habe ich einen äußerst groben Abriss über Bernados Werdegang eingestellt. Interrogator ist also nicht das Ende seiner Karriere, so viel ist sicher.
Das mit dem zu alt finde ich ebenfalls sehr interessant. Dazu konnte ich bislang nichts finden, das besagt, dass hierfür 12 Jahre tatsächlich zu alt wären.

Covenant hat geschrieben:Wenn er auf Dämonen treffen sollte, steht ihm auf jeden Fall ein böses Ende bevor. =(


Auch hier nur ein kleiner Spoiler - Bernado wird mindestens einem Dämonen gegenüber treten.

Es ist aber übrigens sehr interessant, welche Verbindung ihr direkt mit den Schlüsselworten "Schwarzes Schiff" und "Die Inquisition ist gekommen" knüpft - Aus meinem Sichtpunkt ist das sehr spannend zu sehen, wie der Teil gelesen wird.
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Re: Der Hammer des Imperators [Inquisitor + Grey Knights]

Beitragvon Mondschatten » Sa 12. Jul 2014, 20:49

Zuallerst mal danke für die Klarstellung. :)

Ganelon hat geschrieben:Es ist aber übrigens sehr interessant, welche Verbindung ihr direkt mit den Schlüsselworten "Schwarzes Schiff" und "Die Inquisition ist gekommen" knüpft - Aus meinem Sichtpunkt ist das sehr spannend zu sehen, wie der Teil gelesen wird.


Naja, ich verknüpfe das Stichwort in erster Linie halt mit dem, was ich mir selbst zu dem Stichwort für meine Charaktere überlegt hatte. ;)
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Re: Der Hammer des Imperators [Inquisitor + Grey Knights]

Beitragvon Henker » Mo 14. Jul 2014, 04:47

Das kurze Stück hat mir auch sehr gut gefallen und ich werde diese Geschichte auf jeden Fall weiter verfolgen.
Ein sehr schöner Schreibstil der sich gut und flüssig liest. Allerdings bin ich über einen Satz ein wenig gestolpert.
...jedoch nahm ihn die Erkrankung seines erkrankten Vaters in die Pflicht sich mit seinen älteren Brüdern um die Geschäfte der Familie zu kümmern.


"die Erkrankung seines erkranken Vaters" klingt ein wenig komisch. Ich denke "die Erkrankung seines Vaters" wolltest du auch eigentlich schreiben.

Aber wie schon gesagt, sonst gefällt es mir sehr gut und ich bin gespannt auf mehr.
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Re: Der Hammer des Imperators [Inquisitor + Grey Knights]

Beitragvon Ganelon » Mo 14. Jul 2014, 22:03

Ha !!! In der Tat - mea culpa!
So oft vorm posten gelesen und dann doch wieder was übersehen. Kommt davon, wenn man den Satz zwei mal umschreibt und dann im Kopf weiß, was man schreiben will, dann liest man es, offensichtlich, nicht mehr zu 100%. Danke für den Hinweis und das ansonsten geltende Kompliment!

Kapitel zwei ist derzeit in Arbeit - wird aber von der Perspektive anders gewählt werden :)
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Kapitel 2 – Die Rekrutierung

Beitragvon Ganelon » Mo 28. Jul 2014, 15:37

Inhaltsverzeichnis:
Kapitel 1 - Die Anfänge
Kapitel 2 - Die Rekrutierung

Kapitel 2 – Die Rekrutierung
++ 0.725.244.M40 ++
++ Terra ++
++ Hallen der Erinnerung – Komplex des Administratorums ++
++ Aufzeichnungen von Étienne de Salanhac, Adept des Administratorums ++
++ Thematischer Zusammenhang: Rekrutierungsbericht Bernado Gui ++

Die heilige Inquisition zu Terra – die machtvollste, beängstigendste und undurchdringlichste Organisation im Machtgefüge des Imperiums der Menschheit war erneut nach San Leor gekommen.
Der Auftrag der Schiffe der Schwarzen Flotte ist denkbar einfach, Psioniker finden, mehr oder minder freiwillig an Bord nehmen und auf dem weiten Weg nach Terra durch umfassende Untersuchungen den Nutzen jedes einzelnen für das Imperium herausfinden.
Die „Kelch der Gnade“ war ein altes Schiff, nach vielen Schlachten in den Wiedervereinigungskriegen und später im großen Bruderkrieg wurde sie in den Dienst der Inquisition gestellt. So auch ihr Kapitän, Anthon Grison, ist ein kriegsgestählter Veteran, der sich vor vielen Jahren dem Dienst der Inquisition verschrieben hat.
„Eintritt in den Normalraum abgeschlossen. Gellar-Feldstabilisatoren fahren herunter.“ Zischte die ungeduldige Stimme des Deckoffiziers zum Kommandoplatz. Grison mochte Saroc Tekar nicht sonderlich. Er war ein ungepflegter und ungestümer Zeitgenosse. Jedoch war sich Grison über eins im Klaren, sollte es wieder einmal zu einem Raumkampf kommen, möchte er die Übersicht und den Sinn für das Wesentliche in Tekar´s Kopf nicht missen. Der Mann war ein geborener Stratege, nicht ausgestattet mit der erforderlichen Führungskompetenz um sein eigenes Schiff zu leiten, aber bestens geeignet um die Befehlskette im Chaos des Gefechts zu erhalten. Chaos... Chaos ist dieser Tage wirklich überall.
„Sehr gut, Tekar. Melden Sie normale Bereitschaft für alle Decks, umfassender Scan des Systems und nehmen Sie Kontakt mit dem Raumhafen auf, ich möchte unseren Aufenthalt nicht unnötig hinauszögern.“
„Ihnen missfällt San Leor, Kapitän?“ Die Stimme kam aus der Ecke hinter Grison´s Kommandoposten. Arod Kobylarz, der kommandierende Abgesandte der Inquistion hatte während des Wiedereintritts in einer dunklen Ecke der Brücke die Kommandocrew beobachtet.
„Lord Kobylarz, bei allem gebührenden Respekt, mir missfällt lediglich die Art und Weise, wie ich von Ihnen ständig unter Beobachtung gehalten werde.“
Es ist ungewöhnlich für Grison sich so gehen zu lassen und den Emotionen freien Lauf zu lassen, doch der Abgesandte der Inquisition hatte während des Fluges mehr als einmal seine Nerven überstrapaziert.
„Ahhh, Sie sind immer noch angestrengt vom Warpflug?“
„Ich bin bereits hunderte Male im Warp geflogen, es ist jedes Mal eine Gefahr für das Schiff und die gesamte Besatzung, aber bisher habe ich alle Gelegenheiten meistern und meine Männer beschützen können, also hören Sie endlich auf, mich wie einen Ihrer Anwärter zu behandeln.“ Grison wurde zorniger. Tekar traute seinen Augen und Ohren kaum. Sein geschätzter Kapitän startete ein hitziges Wortgefecht mit einem Abgesandten der Inquisition. Nur wenige Menschen haben entweder die Courage oder den Leichtsinn, sich mit einem so mächtigen Mann anzulegen. Da sich jedoch Grison und Kobylarz bereits seit mehreren Jahren kennen und in regelmäßigen Abständen im Auftrag der Schwarzen Flotte der Inquisition gemeinsame Aufträge erfüllen, weiß Kobylarz um die Ehrlichkeit und Imperiumstreue des Kapitäns. Für ihn ist dieses Gespräch jedoch ein angenehmer und erfrischender Zeitvertreib. Die Gratwanderung zwischen einem hitzigen Gespräch und einer Subordination ist ein heikles Unterfangen und er darf es keinesfalls riskieren, dass die Besatzung den Respekt vor ihm verliert. Auf der anderen Seite möchte er auch nicht unnötig den respektablen Kapitän vor seinen Männern bloß stellen.
„Nun gut Kapitän, fürs erste sollten wir uns in der Tat um San Leor kümmern. Ich werde baldmöglichst zum Raumhafen aufbrechen und mich mit der Celestia zu treffen und die Übernahmeverfahren durchzusetzen. Sie können sich ja auf ihrem Schiff etwas entspannen.“
Mit einer fließenden Bewegung dreht sich Kobylarz um und verlässt die Brücke, ohne es Grison zu ermöglichen, auf diese weitere Beleidigung entsprechend zu reagieren.
Sichtlich verärgert widmet sich Grison den Überwachungsprotokollen, die über seinen Kontrollmonitor flimmern und Tekar wollte es nicht wagen, seinen Kapitän in diesem Moment mit Verfahrensweisen der Luftfilteranlagen zu belästigen.

Als Adept der Ekklesiarchie war es in meinem Befugnisbereich mich über die Geschehnisse rund um San Leor zu beschäftigen und war darüber informiert, dass die „Kelch der Gnade“ im Orbit eingetroffen war.
Nun wollte ich Bernado den Tests unterziehen. Sein Potential und seine durchdringende Ehrlichkeit und Aufopferungsbereitschaft habe ich bereits in den letzten Jahren genau studiert und in regelmäßigen Berichten der oberen Celestia gemeldet. Bernado eignete sich durchweg für eine Zukunft außerhalb von San Leor und womöglich sogar auf dem berüchtigten Saturnmond „Titan“.
Von Kobylarz wusste ich, dass er ein unangenehm schwieriger Zeitgenosse sein soll und nicht leichtfertig mit großzügigen Urteilen um sich wirft – etwas anderes sollte man auch von einem Mann in seiner Position nicht erwarten.
Dennoch war ich mir was seine Person angeht nicht sicher, ob er ebenfalls das Potential des Jungen erkennen würde. Mir blieb also nichts anderes übrig, als alles auf eine Karte zu setzen.
„Bernado,“ sagte ich am Mittagstisch „wir werden die nächsten Tage in die Hallen des Administratorums verweilen. Dort werden wir gemeinsam herausfinden, wie sich deine Zukunft gestalten wird.“
„Meister Étienne, ich verstehe nicht was ihr meint. Wie sollen die Hallen des Administratorums meine Zukunft beeinflussen?“
„Mein Junge, die Zeit ist gekommen, da du dich einigen Tests unterziehen lassen sollst. Nur so können wir herausfinden, ob Du für eine weiterführende Ausbildung geeignet bist. Sorge dich nicht zu sehr, ich werde an deiner Seite sein und dich begleiten.“
Und so verbrachten wir die nächsten Tage im Administratorum. Ich hatte mehrere Unterredungen mit den Untergebenen der Celestia und konnte den Testverlauf von Bernado mitverfolgen.
Am dritten Tag traf ich auf den Abgesandten Kobylarz und wollte mit ihm das weitere Vorgehen besprechen.
„Mein Lord Kobylarz.“
„Adept de Salanhac, was kann ich für euch tun? Meine Akolythen teilten mir mit, dass ihr eine Thematik von besonderer Wichtigkeit mit mir besprechen wollt.“
„In der Tat, mein Lord. Ich habe einen Jungen kennengelernt. Einen Jungen mit besonderem Potential.“
„Ihr wollt mich um die Mitnahme eines Jungen bitten? Ist das wirklich der Fall de Salanhac?“ fragte Kobylarz belustigt.
„Der Junge, Bernado Gui ist sein Name, ist wirklich begabt. Er schneidet in den Administratorumtests weit überdurchschnittlich ab, ist intelligent, Grund auf ehrlich und hat einen starken Willen.“
„Wie einhundert Milliarden Jungs auch. Mein lieber Adept, ist euer Fachgebiet nicht die Studie der geografischen Wandlungen auf San Leor? Wie kommt ihr darauf, Potential bei einem Jungen für die Inquisition erkennen zu können? Wer glaubt ihr, seid ihr denn?“ Kobylarz war sich seiner Position bewusst und wollte dieses leidliche Gespräch schleunigst beenden.
„Der Junge hat nicht nur mich, sondern auch die Prioris der Adeptus Sororita überzeugt. Er verfügt über eine Gabe.“
Bei diesem Wort horchte Kobylarz auf. Es war seiner langjährigen Erfahrung im Dienste der Inquisition zu verdanken, dass er auf solche Kleinigkeiten achtete. Gabe, außergewöhnlich, gesegnet, übernatürlich – all dies verwendeten die Menschen für diejenigen, die sie nicht vollends verstanden. Meist ließ sich diese „Gabe“ aber erklären – ein besonderes Talent, eine außergewöhnliche Ausprägung eines Sinnesorgans oder in ganz seltenen Fällen die psionische Fertigkeit eines Menschen.
Er hatte jedoch keine Lust diesem Adepten zu viel Genugtuung zu geben und so erläuterte er lapidar
„Nun denn, wenn euch so viel an diesem Jungen liegt und ihr ihn unbedingt loswerden wollt, werde ich ihn mitnehmen. Er wird keine Sonderbehandlung, noch andere Privilegien genießen. Er wird sich sämtlichen Tests unterziehen und die endgültige Entscheidung, was mit ihm weiter geschehen wird, wird mir obliegen.“
„Der Junge wird euch nicht enttäuschen, mein Lord.“ Ich wusste, dass es keine Frage oder Bitte des Abgesandten war, dennoch konnte ich es nicht glauben, Bernado würde seinen Weg zur Inquisition finden.

Beim Abendessen machte ich es dem Jungen klar, dass sich unsere gemeinsamen Wege am nächsten Morgen trennen würden. Er würde auf die „Kelch der Gnade“ gehen und auf dem Weg nach Terra sich den unzähligen Tests der Inquisition unterziehen müssen.
Bernado überraschte mich erneut, als er trotz des Abschieds voller Stolz und Ehrgeiz darauf aus war, die Herausforderung anzunehmen und seinen neuen Weg zu beschreiten...
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