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4 Jahre Pause - Wie sieht's aus?

Geschichten quer durch die Warhammer 40K-Historie. Unterhaltet euch über die Materie und veröffentlicht eure Stories auf der Page.

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4 Jahre Pause - Wie sieht's aus?

Beitragvon Dummgelaufen » Mo 7. Mai 2018, 17:30

Hey Leute,
lange ist es her seit ich das letzte Mal in diesem Forum gepostet habe, nächsten Monat wären es dann ziemlich genau 4 Jahre gewesen. Ich bin seitdem viel umgezogen und in dieser Zeit haben meine Modelle ihre Umzugskartons mehr oder weniger nicht verlassen. Ich hatte leider viel zu wenig Zeit und Möglichkeiten dem Hobby nachzugehen, die 40k Szene in meiner damaligen Stadt ist so ziemlich ausgestorben und das Studium hat nicht gerade für mehr Freizeit gesorgt. Habe mich in meiner neuen Heimat aber inzwischen ganz gut eingefunden und nach über 1 Jahr auch festgestellt, das es hier sogar einen Games Workshop Laden gibt und dieser sich 5 Gehminuten von meiner Wohnung entfernt befindet. Also habe ich die Kartons geöffnet, die Miniaturen entstaubt und festgestellt, dass ich weder ein gültiges Regelbuch noch einen gültigen Codex für meine Dark Eldar mehr besitze. Inzwischen heißen sie ja Drukhari, warum man sie umbenannt hat muss mir mal jemand erklären. Habe auf jeden Fall vor in nächster Zeit mal im Laden vorbeizuschauen, mich von den freundlichen GW Leuten bequatschen zu lassen und wenn möglich ein kleines Spiel zu organisieren um mich mit der 8. Edition vertraut zu machen.
Meine eigentliche Frage ist: Wie steht es um das Spiel? Als ich aufgehört habe war ich in meinem Umfeld nicht der einzige, die meisten sind zu anderen Systemen übergegangen und hatten kein Interesse mehr an 40k. In verschiedenen Foren war die allgemeine Stimmung sehr kritisch gegenüber GW und ihrer Politik neben den Codices auch massenweise Dataslates etc zu veröffenlichen. Hat sich das geändert? Wie ist die 8. Edition so im Vergleich zu den vorherigen? Wie hat sich das Spiel so entwickelt? Kann ich das aktuelle Regelbuch und Codex kaufen und hab damit alle benötigten Unterlagen?

Grüße

Dummgelaufen
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Re: 4 Jahre Pause - Wie sieht's aus?

Beitragvon Bote des Unheils » Mo 7. Mai 2018, 22:30

Willkommen zurück!

Mir gings vor nem Jahr ähnlich, bin auch nach drei Jahren Pause zurück ins Hobby, nur hab ich meinen ganzen Kram verkauft. :wallbash:


Zu deinen Fragen:

Neue Namen gab es für mehrere Fraktionen - fällt wohl unter "alles neu", da sich doch einiges getan hat im Hobby und sich GW in vielen Dingen geändert hat.


Insgesamt hat sich GW sehr positiv entwickelt. Austausch mit der Community, regelmäßige News, Realeaseankündigungen und Codex Previews auf Warhammer Community. Schau fast jeden Tag rein was sich da so tut.

Es gibt regelmäßige FAQ`s und Nerfs von zu starken Spam Einheiten (Brimstones, DE Sicheln, Tau Kommander,...)
GW reagiert da mittlerweile sehr schnell und so mancher Spammer hat sich da im Nachhinein über sein Kaufverhalten geärgert. hrhrhr
Es gibt auch optionale Betaregeln, welche nach Feedback abgeändert übernommen werden.

Vor ein paar Monaten gab es sogar eine große Umfrage zum Hobby.
Die Resonanz zu GW würde ich als wesentlich positiver als früher einschätzen, zumindest bei den Leuten die ich kenne und was man so in Foren liest.
Meckerer wird es natürlich immer geben.


Zur achten Edition an sich: Vor einem Jahr gab es ja den Release sowie 5 Indexe, die sämtliche (Übergangs) Regeln für die Fraktionen passend zum Regel Reset enthielten.
Seitdem wurden 17 Codicies veröffentlicht, bis Ende 2018 werden es wohl zwei dutzend sein und 2019 rechne ich damit das mit etwa 30 Werken jede Fraktion abgedeckt sein wird.

Diverse Armeen bekamen ihren ersten eigenen Codex (Thousand Sons, Custodes, Harlequine, usw.), der Strategems, Kriegsherrenfähigkeiten, Armeesonderregeln usw. enthält.
Die meisten ohne Figurenrelease, nur halt ein "richtiger" Codex.
GW gibt da auch ordentlich Gas - was ich super finde. Jede Armee + neue Fraktionen in eineinhalb Jahren nen aktuellen Codex auf vergleichbarer Spielstärke: Was will man mehr?

Die Grundregeln umfassen übrigens weniger als 20 Seiten und es gibt sie als gratis Download auf GW. Für sämtliche Missionen und Gelände Regeln brauch man halt dann das richtige RB.
Aber du brauchst dann nur noch deinen Codex, Supplements und Co gibts nicht mehr.

Regeltechnisch wurde vieles vereinfacht, Fahrzeuge zB haben jetzt ein Profil wie MK`s.
Alles außer 1 LP Infanterie hat mehr Leben aber die Waffen machen auch mehr Schaden.
Insgesamt sterben Sachen schneller und Spiele sind häufig bereits Runde 2-3 entschieden.
Gerade gegen fiese Gunlines muss man mit nem harten Erstschlag rechnen.

Einziges großes Manko ist mMn nach wie vor der Armeeaufbau. Via Keywords, zB Imperium kann man sehr starke Kombos aufstellen.
Beispiel: 1 Detachment Imps, 1 Detachment Ultramarines mit Primarch und dann noch nen Assassinen dazu.
Davon profitieren nur Imperium, also sämtliche Dosen und Loyalisten sowie Chaos. Alles andere schaut in die Röhre. aber auch da hat GW schon reagiert und es zumindest leicht eingeschränkt.

Auch Armeen ohne Index schauen gegen Codex Armeen teilweise noch etwas alt aus.
Wir Orks warten immer noch. :(

Generell sind die Bücher aber - gerade mit den schnellen FAQ`s & nerfs - doch recht ausgeglichen untereinander. Die Codexspirale von früher hat man jetzt nicht mehr.

Ich persönlich hab Spaß an der achten und wenn dann endlich der Ork Codex kommt werden die Gitzä weggemoscht! :twisted:
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Re: 4 Jahre Pause - Wie sieht's aus?

Beitragvon Ardias » Mo 7. Mai 2018, 22:34

Hey, ich habe auch erst sehr kürzlich wieder angefangen (selbe Situation, Umzug, Minis erstmal eingelagert, boom 5 Jahre später). Muss sagen dass mir die 8te eigentlich ganz gut gefällt. Die Regeln sind stark vereinfacht aber im Falle von 40k fühlt es sich dennoch nicht nach zu wenig Regeln an (die Regel Vielfalt liegt jetzt bei den Einheiten/Armeen selbst).

Auch die Releases von GW machen aus meiner Sicht Sinn (außer sie fangen jetzt an jedes Jahr ne neue Edi mit neuen Dexen zu bringen, wer weiß). Die Intention scheint jetzt aber eher zu sein, ganz analog zu Computerspielen, 1/Jahr die Regeln anzupassen durch Bücher (Chapter Approved) und ggf. nochmal geringfügiger durch FAQs, wodurch ich auf niedriger frequente Dex Erneuerungen hoffe.

Regelbuch brauchst du im Übrigen nicht notwendig, es gibt die kompletten Grundregeln als Download auf der GW Seite.

Und die Umbenennung der Dark Eldar dürfte hauptsächlich Gründe des Immaterialgüterrechtsschutzes gehabt haben, denn so lassen sich die Begriffe leichter schützen (Eldar ist z.B. auch ein Begriff aus LotR und anderen Fantasyuniversen; ähnliches siehe auch Age of Sigmar: Elves => Aelves).
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Re: 4 Jahre Pause - Wie sieht's aus?

Beitragvon Dummgelaufen » Mi 9. Mai 2018, 12:54

Bote des Unheils hat geschrieben:Willkommen zurück!


Ah, ein vertrautes Gesicht :D Erinnere mich immer noch gerne an die vielen Forenrunden Werwöle zurück.

So wie du die Entwicklung von GW beschreibst klingt das alles sehr positiv. Ich habe in den letzten Jahren viel Magic the Gathering gespielt und die Firma, die das SPiel produziert, ist ebenfalls sehr aktiv in der Community. Damals ist mir der Unterschied stark aufgefallen und mir ist bewusst geworden, wie wenig GW da früher gemacht hat. Freut mich wirkich, da hat man gleich mehr Lust mal wieder etwas zu kaufen.Auch dynamischere Regeln finde ich interessant, ich will nie wieder gegen den Eldar+Tau Serpent Spam von früher spielen. Das war absolut eklig. Wenn sie jetzt im Nachhinein sowas anpaasen können ist das echt gut.

Habe mir die kostenlosen Regeln angeschaut und den Dark Eldar Codex gekauft und auf den ersten Blick gefällt mir das alles sehr gut. Die Psiphase scheint wieder so zu sein, wie sie in der 5. Edition war und das finde ich Top. Dieses ganze Warpwürfel-Chaos fand ich total unnötig. Auch an anderen Stellen scheint es so, als hätten sie mal einen Schritt zurück gemacht und realisiert: Das ist Alles viel zu viel. Ich finde komplexe Spiele genau dann am Besten, wenn die Komplexität nicht durch die Masse und Länge der Regeln, sondern durch die möglichen Entscheidungen der Spieler entsteht. Guter Freund von mir, der damals zur 5. mit mir angefangen und dann während der 6. aufgehört hat konnte ich nie dazu bringen wieder anzufangen weil er die Regeln viel zu komplex fand. Wenn man 1-2x alle 2 Monate spielt sind 150 Seiten Regeln, die man eigentlich auswndig können muss schon ein Batzen. Habe ihm mal die aktuellen Regeln geschickt und er hat endlich mal mehr Interesse gezeigt :D

Ich werde noch nicht ganz warm mit diesen ganzen Kontingenten, fühle mich da doch teilweise sehr eingeschränkt. Die Dark Eldar sind jetzt im Endeffekt drei Fraktionen in einem (Kabale, Hagashin, Haemonculi) und wenn man die ziemlich geilen Boni der Fraktionen behalten will kann man nichtmehr einfach eine Barke mit 10 Hagashin dazukaufen, man uss jetzt ein eigenes Hagashin-Kontingten aufstellen und benötigt dafür gleich wieder ein HQ. Wenn ich mehr als 4 Standards aufstellen will brauche ich auch automatisch mind. 2 HQs. Da brauche ich noch etwas Eingewöhnungszeit.

Bote des Unheils hat geschrieben:Ich persönlich hab Spaß an der achten und wenn dann endlich der Ork Codex kommt werden die Gitzä weggemoscht! :twisted:


Ich bin ja einfach schon froh, dass man die Wunden bei Nob-Bikern nicht mehr so krass verteilen kann wie früher. Das war richtig nervig und du hattest du leider immer sehr viel Spaß dran :D
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Re: 4 Jahre Pause - Wie sieht's aus?

Beitragvon Bote des Unheils » Mi 9. Mai 2018, 21:56

Ich finde komplexe Spiele genau dann am Besten, wenn die Komplexität nicht durch die Masse und Länge der Regeln, sondern durch die möglichen Entscheidungen der Spieler entsteht.


Jep. Ist zwar ein häufiges Argument, dass durch solche Vereinfachungen 40k zu leicht geworden ist, aber da gibts immer noch genügend taktischen Tiefgang mMn.
Klar sind zB Fahrzeuge jetzt durch Wegfall der Schusswinkel leichter zu spielen und Feuer aufteilen wesentlich flexibler geworden, aber Bewegung und Zielpriorität brauchen immer noch nen Plan dahinter.
Auch gutes screening ist sehr wichtig, gerade Charaktermodelle & empfindliche Schusseinheiten werden so leicht zum Opfer schneller Einheiten wenn man sie nicht ausreichend schützt.
Auch die dynamischen Mahlstrom Ziele bieten oft knifflige Momente im Spiel wenn man richtig priorisieren muss.


Ich werde noch nicht ganz warm mit diesen ganzen Kontingenten, fühle mich da doch teilweise sehr eingeschränkt. Die Dark Eldar sind jetzt im Endeffekt drei Fraktionen in einem (Kabale, Hagashin, Haemonculi) und wenn man die ziemlich geilen Boni der Fraktionen behalten will kann man nichtmehr einfach eine Barke mit 10 Hagashin dazukaufen, man uss jetzt ein eigenes Hagashin-Kontingten aufstellen und benötigt dafür gleich wieder ein HQ. Wenn ich mehr als 4 Standards aufstellen will brauche ich auch automatisch mind. 2 HQs. Da brauche ich noch etwas Eingewöhnungszeit.

Du kannst auch ein auxiliary detachment spielen, das ist einfach ein Trupp deiner Wahl, der -1 CP gibt. Durch das neueste Errata hat man davon jetzt ohnehin mehr, da geht das schon.
Und wer sich die besten Einheiten rauspicken will, muss halt Abstriche machen. ;)

Durch die verschiedenen Detachments hat man durchaus genug Spielraum, um zB viele Sturmauswahlen zu spielen.


Ich bin ja einfach schon froh, dass man die Wunden bei Nob-Bikern nicht mehr so krass verteilen kann wie früher. Das war richtig nervig und du hattest du leider immer sehr viel Spaß dran :D

Ach die guten Wundgruppen, das waren noch Zeiten. Muhahaha!

Aber jetzt gibts auch durchaus einige Kniffe für uns Orks. Gerade mit Angriffsbewegungen und Nachrückbewegungen kann man vieeel Unsinn treiben und wichtiges Zeug binden.
Der gemeine Orkboy flitzt mittlerweile mit bis zu 30" pro Runde übers Feld.^^
Nach locker 60 Spielen in der achten hab ich mittlerweile aber auch n gutes Gefühl für meine Armee, trotz Index. :twisted:
Spiele btw aktuell zwei Dakkaburgen aka Kampfpanza voller Dakka Insassen, dazu 3 Trupps Boys für den NK und dazu Kleinkram nach Lust und Laune.
Das nonplusultra wäre 250 Boys mit 3 Wyrdboys, Ghazgkull und Dok zu spielen, aber das ist mir zu lame.
Der Orkbeschuss leidet unglücklicherweise sehr unter den zahlreichen -1 to hit Modifikatoren, die teilweise auch noch komulativ sind. :wallbash:
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Re: 4 Jahre Pause - Wie sieht's aus?

Beitragvon Covenant » Mi 9. Mai 2018, 23:26

Das größte Problem, das ich an der achten Edition sehe, ist das schnelle Auslöschen ganzer Armeen innerhalb von zweier Spielzüge. Man schleppt seine Armee zum Gegner, baut alles auf, trinkt ein Bier, Spiel beendet. Da fehlt mir häufig die Spannung. Daher stets die Armeen vergleichen. ;)
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Re: 4 Jahre Pause - Wie sieht's aus?

Beitragvon Dummgelaufen » Mi 9. Mai 2018, 23:28

Bote des Unheils hat geschrieben:Jep. Ist zwar ein häufiges Argument, dass durch solche Vereinfachungen 40k zu leicht geworden ist, aber da gibts immer noch genügend taktischen Tiefgang mMn.


Mich haben ehrlich gesagt viele dieser Regeln, die dem Spiel "Tiefgang" verleihen sollten, ziemlich gestört. Gerade die Psi-Phase fand ich in der 7. Edition furchtbar kompliziert und unnötig. Je komplexer die Regeln wurden, desto mehr hat es meiner Erfahrung nach Leute abgeschreckt das Spiel auszuprobieren.

Bote des Unheils hat geschrieben:Du kannst auch ein auxiliary detachment spielen, das ist einfach ein Trupp deiner Wahl, der -1 CP gibt. Durch das neueste Errata hat man davon jetzt ohnehin mehr, da geht das schon.


Wie wichtig sind CPs eigentlich? Also wie stark beeinflussen sie denn das Spiel? Lohnt es sich auf 1 CP zu verzichten um dafür ein Auxilary Detatchment zu nehmen? Also jetzt auf normale Listen bezogen und nicht nur um Einheiten zu testen. Da würde ich das sofort machen um mal zu sehen, wie sich ein Talos so schlägt ohne gleich ein ganzes Haemonculi Detachment zu kaufen.

Bote des Unheils hat geschrieben:Ach die guten Wundgruppen, das waren noch Zeiten. Muhahaha!


Das ist für mich so ein Beispiel für eine Regel, die man nur gut fand, wenn der Codex Möglichkeiten bot es auszunutzen. Und das finde ich bei Regeln problematisch. Als Ork Spieler hat es die Boss-Biker in eine absolute OP-Einheit verwandelt und man hat es geliebt, als DE Spieler hatte ich keine Möglichkeit die Regel auszunutzen und habs gehasst.

Bote des Unheils hat geschrieben:Nach locker 60 Spielen in der achten hab ich mittlerweile aber auch n gutes Gefühl für meine Armee, trotz Index. :twisted:


Sehe ich das richtig, dass die Orks eigentlich die letzte der "großen" Fraktionen ist, die noch keinen Codex hat?

Covenant hat geschrieben:Das größte Problem, das ich an der achten Edition sehe, ist das schnelle Auslöschen ganzer Armeen innerhalb von zweier Spielzüge. Man schleppt seine Armee zum Gegner, baut alles auf, trinkt ein Bier, Spiel beendet. Da fehlt mir häufig die Spannung. Daher stets die Armeen vergleichen. ;)


Ist das durch mehr Gelände auf der Platte ausbalancierbar? Habe früher immer wieder die Erfahrung gemacht, dass man am Anfang immer zu wenig Gelände verwendet hatte und besonder die schusslastigen Armeen wie Tau und Astra Militarum große Vorteile hatte. Was meinst du mit "Stets die Armeen vergleichen"?
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Re: 4 Jahre Pause - Wie sieht's aus?

Beitragvon Bote des Unheils » Mi 9. Mai 2018, 23:47

Wie wichtig sind CPs eigentlich? Also wie stark beeinflussen sie denn das Spiel? Lohnt es sich auf 1 CP zu verzichten um dafür ein Auxilary Detatchment zu nehmen? Also jetzt auf normale Listen bezogen und nicht nur um Einheiten zu testen. Da würde ich das sofort machen um mal zu sehen, wie sich ein Talos so schlägt ohne gleich ein ganzes Haemonculi Detachment zu kaufen.

Viele Taktiken bzw Kombos bauen auf ein oder mehrere Strategems auf, je nach Codex gibts verschiede richtig gute auch schon vor der Schlacht für Relikte oder zB ne Einheit infiltrieren lassen.

Und pro Phase kannst auch einen reroll für einen CP machen was auch ziemlich stark ist.

Bei 2000 Punkten hat man in der Regel zwei Battalion Detachments und evtl noch ein kleines oder halt ein auxiliary, also seit dem FAQ 13 CP.
Davon gehen bei verschiedenen Armeen schonmal 2-5 vor der Schlacht weg und dann je nach Plan nochmal 2-6 in der ersten Runde für den Erstschlag.

Die Codexspezifischen Strategems sind schon sehr wichtig und machen wie gesagt ne Armee selbst ohne weitere Regelanpassung schon deutlich besser. Hoffe der Orkcodex bekommt wie viele andere auch ein zwei mal zuschlagen in der Nahkampfphase, das macht aus 200+ Attacken für den Riesenmob 400. :twisted:

Zu deiner Frage: Wenn du 4 HQ und 6 Standards für zwei Battalion + 1 auxiliary spielst, hast du statt 13 dann 12 CP. Kann man verkraften und du darfst eh nur eins spielen und bei 2k spielt man idR auch nur 3 Detachments. (Regelvorschlag von GW, der aber zu 99% umgesetzt wird)


Sehe ich das richtig, dass die Orks eigentlich die letzte der "großen" Fraktionen ist, die noch keinen Codex hat?

Ja. :(
Neben Space Wolves die einzige große Fraktion.
Jetzt kommen erstmal Knights. 2019 ja offiziell Sisters.^^
Und dann vermutlich so Sachen wie World Eaters, Genestealer Cult, Emperors Children und evtl noch loyale Dosen.


Das größte Problem, das ich an der achten Edition sehe, ist das schnelle Auslöschen ganzer Armeen innerhalb von zweier Spielzüge. Man schleppt seine Armee zum Gegner, baut alles auf, trinkt ein Bier, Spiel beendet. Da fehlt mir häufig die Spannung. Daher stets die Armeen vergleichen. ;)


Ja das stimmt. Wesentlich blutigere Spiele - selbst mit normalen Listen endet 1/3 meiner Spiele damit, dass eine der Armeen Runde 2-4 getablet wird.
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Re: 4 Jahre Pause - Wie sieht's aus?

Beitragvon Dummgelaufen » Do 10. Mai 2018, 11:31

Bote des Unheils hat geschrieben:Viele Taktiken bzw Kombos bauen auf ein oder mehrere Strategems auf, je nach Codex gibts verschiede richtig gute auch schon vor der Schlacht für Relikte oder zB ne Einheit infiltrieren lassen.

Und pro Phase kannst auch einen reroll für einen CP machen was auch ziemlich stark ist.

[...]

Die Codexspezifischen Strategems sind schon sehr wichtig und machen wie gesagt ne Armee selbst ohne weitere Regelanpassung schon deutlich besser. Hoffe der Orkcodex bekommt wie viele andere auch ein zwei mal zuschlagen in der Nahkampfphase, das macht aus 200+ Attacken für den Riesenmob 400. :twisted:


Ja ich denke das wird sich mit der Zeit zeigen, wie wichtig die Gefechtsoptionen für meine Dark Eldar sind, bei manchen denke ich mir "Holy shit ist das geil" und bei anderne "Dafuq is that?" Bin aber mal gespannt und freue mich, nach der langen Zeit wieder spielen zu können :mrgreen:
Danke für die ganzen Antworten!
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Re: 4 Jahre Pause - Wie sieht's aus?

Beitragvon Nagash » Do 10. Mai 2018, 20:54

Mensch,viele alte Bekannte die wieder zu uns zurückfinden,Mahlzeit^^

Ich war der 8 Edition teilweise auch etwas skeptisch aber das hat sich gelegt,vorallem durch die regelmäßigen FAQ's etc pp.


Btw.: Spielt das Gelände so das alles ausser offenes Gelände die -2 auf die Angriffsreichweite bringt. Macht das spielen gegen manche Armeen spannender ,so haben wir es im Club gehausregelt.
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