Planet40k Newsletter Planet40k Newsfeed Planet40k auf twitter Planet40k auf Google+ Planet40k auf facebook

Planet40k

Wer ist online?

Insgesamt sind 23 Besucher online: 1 registrierter, 0 unsichtbare und 22 Gäste

Der Besucherrekord liegt bei 426 Besuchern, die am Mi 22. Jan 2020, 03:55 gleichzeitig online waren.

Mitglieder: Bing [Bot]


Legende :: Galeristen, Großmeister, Historiker, Moderatoren, Redakteure, Schriftsteller, Tutoren
warhammer
warhammer
warhammer

Die Zyklus Triologie I [Necron]

Ihr habt euch eine epische Geschichte ausgedacht? Dann immer her damit.

Moderatoren: Imunar, Moderatoren

Forumsregeln
Diese sog. Inhalts-Foren sind für die Veröffentlichung bestimmter Themenbereiche reserviert. Jeder Benutzer hat das Recht hier Themen zu verfassen!
Inhalte, die hier eingestellt werden, müssen vom Moderatorenteam zunächst auf ihre Richtigkeit geprüft und anschließend freigeschaltet werden. Damit eure Beiträge auch von einer stetig größer werdenden Benutzerzahl gelesen werden, werden hier veröffentlichte Themen zusätzlich auf den bekannten sozialen Plattformen wie [Nur für Registrierte Mitglieder], [Nur für Registrierte Mitglieder] & Co. verbreitet.

Benutzer können sich das Privileg des Postens ohne zuerst auf Freischaltung warten zu müssen, durch ihre sinnvolle Beteiligung in diesem Bereich verdienen. In der Regel sind das 2-3 erfolgreich freigeschaltete Achievements in einem der jeweiligen Inhalts-Foren. Anerkannte Vielschreiber dürfen hierzu eine Mitgliedschaft in einer dieser Spezialgruppen beantragen. Die Mitglieder dieser Gruppen erhalten außerdem einen speziellen Rang, der sie auszeichnet.

Die Kriterien und Regeln für eine erfolgreiche Veröffentlichung durch die Moderatoren sind folgende:

- Themen müssen in jedem Falle in eines der dafür vorgesehenen Foren passen!
- Die Moderatoren entscheiden NICHT über ein inhaltliches "Gut" oder "Schlecht", sondern lediglich über ein thematisches "Richtig" oder "Falsch"!
- Die Vollständigkeit der Inhalte werden überprüft. So wird bspw. ein Workshop, der offensichtlich mittendrin aufhört auch nicht veröffentlicht.
- Beiträge sollten nicht unbedingt voller Rechtschreibfehler sein. Ein gewisses Maß an Lesbarkeit sollte eingehalten werden.
- Respektiert die Arbeit anderer Benutzer! Bewertet und kommentiert auch ihre Themen. Berechtigte Kritik ist genauso wichtig wie ein Lob.
- Für Antworten (Kommentare) gelten die gleichen Bedingungen wie für die Themen selber.
- Speichert eure Inhalte IMMER zusätzlich lokal auf eurem Computer ab!

Jeder eingereichte Beitrag wird NUR nach diesen Kriterien und rein objektiv beurteilt!
Benutzer werden immer über die Freischaltung/Ablehnung ihrer Beiträge per Benachrichtigung und E-Mail informiert.

Bewertung:
  • 2 Stimmen
  

Die Zyklus Triologie I [Necron]

Beitragvon Imunar » Sa 30. Mär 2013, 22:00

Bei der folgenden Geschichte, vor allem dem zweiten Teil wird
diese Seite hier hilfreich sein um einige Teile besser lesen zu können:
[Nur für Registrierte Mitglieder]
Ich werde wohl die Tage immer mal wieder versuchen Zeiten zu korrigieren da ich manches mal wohl doch noch wieder in die Vergangenheit gerutscht bin (ich könnte es ja als Stil abtun, dass ich meistens zwischen Vergangenheit und Präsens wechsel)

0100110001100101011000100110010101101110

Und sie sehnten sich nach Unsterblichkeit
denn ihr Fleisch war schwach
ihr Leben zu kurz
und ihre Schmach zu groß

Teil 1 der Prophezeiung des Hanbal


Es ist warm.
Wie jedes Jahr kurz vor ihrem Geburtstag.

Die erste der beiden Sonnen von Phalatis begann ihren Lauf über den Horizont und tauchte
die Stadt in ein leichtes smaragdgrünes Licht.
Bis die zweite Sonne ihr folgen wird und zum Grün einen Blaustich und vor allem noch einige Grade hinzufügt, bleibt den Bewohnern genug Zeit um ihren morgendlichen Geschäften nachzugehen.
Puto ist die Hauptstadt von Phalatis und wie alle Städte in Terrassen aufgebaut.
Auf den untersten wohnen meistens die Handelsleute und Handwerker,
kleine Manufakturen und Fabriken in den äußersten Bereichen.
Die mittleren Ebenen sind den Markthallen und Verkaufsgeschäften sowie vielen
Touristik Stellen vorenthalten. Zu gute Letzt die obersten Terrassen für die reicheren Bürgern,
wie Fabrikbesitzer oder dem untersten Adel.
Ganz oben befindet sich der Palast des Herrschers und dessen Rates.
Der Palast war so ausgerichtet, dass wenn beide Sonnen nahezu zum gleich Abstand des Zenits befinden, er in allen Facetten des Smaragdgrün leuchtet.
Phalatis war keine arme Welt.
Nein im Gegenteil sie gehörte zur größtes und reichsten Welt im System und wurde vom
großen Phaeron dem Status einer Kernwelt zugesprochen.
Einer Kernwelt unter der Aufsicht von Kerolast dem Hochlord der Pokthek-Dynastie

Morgen ist ihr großer Tag.
Khepri saß am großen Frühstückstisch und löffelt aus ihre Schale ihr Lieblingsfrühstück.
Ihr Vater war schon zur Arbeit und so sitzt sie mit ihrer Mutter Chavi am Tisch, welche ohne ihr
Getränk aus den Augen zu verlieren mit ihrem Onkel spricht.

Onkel: „Und wie habt ihr euch hier oben eingelebt?“

Chavi:“Eigentlich ganz gut, das Haus ist doppelt so groß wie das Alte und vor allem
es ist dicht. Ich frage mich ja immer noch wie euer.“, sie stockte kurz, “dein Bruder
so schnell aufgestiegen ist und wir uns hier oben so kurz über der Marktebene niederlassen konnten.
Ich meine früher sprach er immer über seine Arbeit. Doch nun. Er kommt abends nach Hause und..
und jedenfalls ist es irgendwie seltsam“

Ihr fällt es immer noch sehr schwer den Bruder ihres Mannes zu dutzen.
Für eine Frau schickte es normalerweise nicht. Doch er gehörte nun zur Familie und seit ihrer Hochzeit und der Beförderung ihres Mannes ging es ihnen deutlich besser.
Endlich kann sie ihrer gemeinsamen Tochter das Leben geben, was sie selbst sie gehabt hatte.
Als sie ihren Mann damals kennenlernte hätte sie sich niemals träumen lassen, vom Bauernhof ihrer Eltern jemals in den oberen Terrassen zu wohnen.
In einem eigenen Haus.
Keinem was mehrere Generationen beheimatet, keines was man sich mit anderen Familien teilen musste, nein eines was sie ganz für sich allein hatte.
Mit einem eigenen Garten.
Einem Garten mit Blumen und Kristallen und keinem Feld für Nahrung und und Land für Tiere.
Ein eigenen Garten!

Onkel: „Ich kann dich ja verstehen, doch dort wo er nun Arbeitet ist er dazu verpflichtet nichts zu sagen..“

Mutter: „So wie du!“

Onkel: „Ja so wie..“

Khepri: „Ich bin fertig“

Khepri schob die kleine Schüssel mit dem Löffel weiter zur Mitte.

„Hey meine Zuckerschnuze“, scherzte ihr Onkel.

Zuckerschnauze: einen Spitzname den sie gar nicht mag.
Überhaupt nicht!

„Hier ich hab hier ein paar Transporterchips für dich. Damit kannst du auch gerne ein paar Freunde mitnehmen.“, er übergab ihr mehrere farbig markierte Streifen, an deren einen Ende kleine Kontaktflächen hervortraten.

Mit einem großen Lächeln nimmt sie Chips entgegen und dürckt ihrem Onkel einen Kuss auf die Wange. Transporterchips sind der einfachste aber nicht der günstigste Weg in und vor allem zwischen den Städten zu reisen. Je nach Art des Chips kan man innerhalb einer bestimmten Stadt mehrfach hin und her Reisen. Andere erlaubten den Träger sogar auf die andere Seite des Planeten innerhalb weniger Augenblicke zu teleportieren.
Ihre Augen fielen vor allem auf den kleinen grünen Streifen, welcher etwas Versteckt unter den roten und blauen lag. Sie weiß genau für was dieser Streifen war. Ein Grund für den es einen weiteren Kuss für ihren Onkel gab.

„Sei aber Vorsichtig mein Kind und sie bis zum Niedergang des Mastival“, der zweiten Sonne,“wieder zu hause!“

„Ja Mutter“

Sie stand auf und ging zum TeleBildGraphen am Ende der Küche und reif einige Freunde an.

„Ja ich weiß das es schwer für dich sein Wird, ich wünscht ich könnte dir mehr sagen. Aber du weiß, dass ich genauso wenig sagen darf wie er. Doch pass auf etwas kann ich dir sagen; Nämlich..“

Khepri verließ das Haus.

Ihre Freunde Hehet, Mbizi und Luzige kamen sofort als Khepri sie anrief.
Die Verlockung von Transporterchips waren groß.
Vor allem da bis auf Luzige, keiner in den regelmäßigen Genuss von ihnen kommt.
Luzige war der Sohn eines der Lords und ein Neuzugang in der Clique.
Kein Wunder. Hehet, Mbizi und Khepri kennen sich schon aus der Zeit wo
sie in die Kinderaufsichtsstätten gingen. Die drei verstanden sich von Anhieb.
So war es auch kein Wunder, dass die drei zusammen in die Schulklassen gingen.
Jedenfalls bis letztes Jahr.
Durch das Privileg der oberen Terrassen besucht Khepri nun die oberen Schulen und lernte so Luzige kennen. Im Gegensatz zu den anderen beiden mochte sie ihn überhaupt nicht.
Er war arrogant, hochnäsig und zeigte gerne seien Reichtum durch seinen Vater.
Luzige ist zwar ein ein wenig jünger als sie, dennoch viel größer als die drei anderen, seine Gliedmaßen waren lang und dürr und es wirkte so als seien seine Beine bei weitem Länger als seine Arme. Trotz seiner Arroganz mochte er sie anscheinend, denn er war der erste der Überhaupt in der neuen Schulklasse mit ihr redete.
Irgendwie schaffte er es mit in ihren Freundeskreis, auch wenn Hehet ihn gerne Plage nannte, denn sie kamen dank ihm immer mal wieder in Schwierigkeiten.
Nun gut sie gingen dank seines Vaters meist äußerst glimpflich davon.

Als Ziel ihrer Reise haben sie sich Gizad gesetzt, eine kleine Stadt weiter Südlich genau an der Grenze wie sie mit ihren Chips kommen würden. Doch das ist nicht der Grund warum sie dort hin unterwegs sind. Gizad ist bekannt für seinen Zoo. Der Gizad-Park ist nicht der größte aller Zoologischen anlagen, nein, dieser steht in Puto, doch der Gizad-Park hatte sich als absoluter Geheimtipp gezeigt. Die Anlage besitzt mehrere große Areale wo Antigrav-Plattforem die Gäste durch direkte Nachbildungen der Habitate leitet.
In einigen Bereichen schaltet sich das Holosystem ein, welches den Gleiter nahezu unsichtbar macht und somit Begegnungen der besonderen Art bieten.

Hehet hatte ihre HoloCam mitgenommen und schoss fleißig Erinnerungsfotos, selbstverständlich gab es einen kleinen Seitenheib von Luzige über das veraltete Gerät. Hehet hatte jedoch gelernt ihn zu ignorieren und vor allem Paroli zu bieten.
Mbizi entwickelte eine Gleichgültigkeit gegenüber Luzige und nahm ihn wie er war.
Mbizi ist immer schon der ruhige Pol der gruppe gewesen.
Während Hehet und Luzige sich immer wieder neckten, blieb Mbizi meist ruhig daneben.
Ähnlich wie Khepri, welche die nähe von Mbizi genießt.

Ihre Plattform erreichte das erste Areal, es war das einer Tundra, unter ihr fliegt eine kleine Schar SumpfNattaTas, kleine tieffliegende Reptilien, welche die Sumpfgebiete durchstreifen und Insekten mit ihren Mäulern aufsammeln.
Plötzlich ertönt es ein quiekendes Geräusch, eines der SumpfNattaTas wurde von einem Trebora gerissen. Treboras sind eines der größten Sumpflebewesen hier auf Phalatis, ein Fleischfresser, welcher sich vor allem auf die SumpfNattaTas spezialisiert hat.
Denn im Gegensatz zu den meisten Flugfähigen Lebewesen auf der Planeten, flogen diese nie höher als ein Kind.

„Hah geschieht dem Federvieh Recht“ rief Luzige in voller Freude des spritzenden Blutes.

„Du bist bist Gemein Luzi!“, Hehet kann kaum hinsehen, dennoch drückt sie mehrfach auf den Auslöser um ja nichts zu verpassen.

„Es ist ein Reptil und hat Schuppen und keine Feder, oder lernt man das bei euch da oben nicht?“,
Mibizis Kommentar ist trocken und ohne Vorwürfe oder negativer Emotion. Es klingt sogar eher wie eine ernst gemeinte Frage.

Khepri beginnt zu lachen, denn das Gesicht von Luzige durchfährt eine Tönung von nahezu Alabaster-weiß bis zu Rubin-Rot und auch Hehet kommt aus dem Prusten nicht mehr heraus.
Sie bemerken gar nicht wie sie das erste Areal bereits überflogen und sich die Tarnung aktivierte.

„Seht mal dort SkaraFalter!“, Mibizi deutet auf einige SalomonBlüten wo einige Falter mit ihren Rüsseln den Nektar saugen. Mibizi würde jede Tierart hier unterscheiden können, sogar jede Unterart. Es gibt fast nichts was er nicht wüsste. Doch im Gegensatz zu Luzi würde er damit nie angeben.

So verging noch der ganze Vormittag. Sie flogen über Wüsten, Ebenen und Wasser.
Hehet schoss fleißig Holograhien und würde sie sich später von Mibizi noch einmal erklären lassen
was sie eigentlich gesehen hatte. Vor allem aber in Ruhe ohne Luzi.
Khepri war einfach nur glücklich. Morgen würde ihr Tag werden, ihr Geburtstag.
Dort würde sie die drei wieder sehen.

Doch im Moment gehen ihr all die Bilder durch den Kopf,
die Tiere, die Luft, die Blumen.
Sie kann es immer noch nicht fassen, denn der Eintritt zum Gizad-Park ist komplett frei gewesen.
Der Puto-Park würde ihr ganzes Geld der letzten Sonnenumdrehung kosten.
Einmal war sie mit ihrer Mutter dort, ihr Vater hatte einige Zeit das Geld zusammen halten müssen um ihnen die Möglichkeit zu geben.
Der Puto-Park war schön, doch im Vergleich zu ihrem heutigen Unterfangen, kein Vergleich.
Mit Abstand. Sie dankte innerlich Mibizi für den HoloProspekt den er ihr vor einiger Zeit zusteckte.
Und selbst Luzige, selbst der große Luzige, war noch niemals dort gewesen.

Am Transporter angekommen, verabschiedet sich Khepri von ihren Freunden und Mibizi, Hehet und Luzige dematerialisierten sich vor ihren Augen.und werden wenige Augenblicke in Puto nahe der Markthallen wieder erscheinen.
Sie jedoch wird nicht direkt zurück reisen. Ein einzelner Chip liegt in ihrer Handfläche.
Der grüne Chip ihres Onkels.
Dieser ist nur für eine kleine Provinz an dem äußersten Randgebiet von Puto.
Die Roten und Blauen sind nur für Hauptverkehrswege zugelassen.
Die Grünen jedoch sind für Randbezirke, jene welche keine automatischen Wachposten als Patrouillieren, ohne Sicherheitsnetz.
Das ist auch der Grund warum ihre Onkel den grünen extra nach unten legte.
Somit macht sich ihre Mutter keine Sorgen.
Hätte sie das gewusst, sie hätte ihr den Ausgang verboten und ihren Onkel wohl noch eine kräftige Standpauke abliefern.

„Oh das wird ein schönes Ende für diesen Tag, mit diesen Worten steigt sie auf die
Transporter-Plattform und hält den grünen Streifen vor das Lesegerät und es erscheint ein HoloDisplay.

„Bitte wählen sie ihr Ziel“

Eine Auswahl von verschiedenen Endpunkten erscheint in der Luft und wartet auf die Eingabe des Mädchens. Der interne Scanner projiziert die Liste genau in der richtigen Höhe, ein Luxus welchen die Hauptwege inne hielten. Auf ihrem Rückweg wird es schwerer werden, denn dort gilt die Allgemeinhöhe.
Ihr Finger findet zielgerichtet den Richtigen Punkt und nach der Bestätigung ertönte ein letztes mal die Stimme, bevor sich ihre Moleküle zerteilen und quer über den Planeten verschickt werden.

„Vielen Dank für ihre Buchung, ihr Transporterchip enthält nun noch eine Buchung“

Sie ist endlich am Ziel angekommen. Die Provinz Teliopolis.
Es ist für sie der schönste Ort auf dieser Welt. Sie kannte nur diese Welt, obwohl es einige Sublichttransporter zu den Nachbarwelten gibt, hat sie noch einen Fuß auf eine andere gesetzt.

Als sie sich wieder rematerialisiert, geht ihr erster Blick zu den Sonnen. Atlater, die grüne und erste der beiden Sonnen, ist schon fast untergegangen, viel Zeit blieb nicht mehr bis sie nach Hause muss. Doch noch genug Zeit für das was sie vor hat.

Schnellen Schrittes eilt sie dem Weg entlang, ihr Ziel lag etwas außerhalb der Provinz.
Etwas höher gelegen auf einer Anhöhe am Rande des Bergs Aiat.
Ein weiterer Blick gen Himmel, sie wird es schaffen.
Ihr Ziel vor Augen beginnt Khepri ihre Schritte zu beschleunigen.
Endlich angekommen setzt sich sich nieder.
Nicht einfach auf den Weg, nein sie geht jedes mal an den selben Ort, wenn sie die Möglichkeit hat.
An einer Klippe am Aiat befindet sich ein alter Parkplatz.
Auch wenn es heute kaum noch altmodische Fahrzeuge gibt, hier draußen auf dem Land häufen sie sich. Die meisten reisen mit einem Transporter, wenn die Chips zur Verfügung stehen, nutzen die automatisierten Transportvehikel oder haben ihre eigenen Antigrav-Transporter.
Keine von diesen benötigen feste Wege und Straßen wie jene die hier entlang führte und eine breite Bucht zur Verfügung stellt.
Am Rande direkt an der Klippe ragt ein großen Schild, keines der HoloSchilder wie in den Städten, sondern ein traditionell auf Farbdruck basierendes schweres Metallschild.
Seit eh und jeh wurde es nicht erneuert. Es ist immer der gleiche Schriftzug zu lesen und er wird sich wohl auch nicht mehr ändern.

Khepri setzte direkt hinter das Schild an den Rand der Klippe.
Sie ließ ihre Beine baumeln und schaute in die Ferne.
Unter ihr lag ein großes Kristallfeld.
Grüne Khetalit -Kristalle, eine Delikatesse hier auf Phalatis und einer der gründe warum diese Welt eine Kernwelt ist. Der Export von Khetalit Produkten ist lukrativ.
Nebenbei gilt Phalatis als ein Urlaubsplanet.
Die zwei Sonnen Atlater und Mastival sind als Strahlungsarm und somit sind die Lebenserwartungen für Verhältnisse Necrontyr sehr hoch und dazu ist Phalatis für seine heißen Quellen berühmt in der ganzen Dynastie und weiter hinaus. Selbst der stille König und sein Hof waren schon einmal hier und lobten die Welt für ihre Gastfreundschaft.

Die Khetalit-Kristalle sind eines von drei Kristallsorten die hier in der Umgebung angebaut werden.
Phatel-Kristalle sind leicht rötlich und werden vor allem als Süßstoff und Färbemittel genutzt.
Hatel-Kristalle sind bläulich und sind äußerst Stabil und sehr Leitfähig, ihre Verwendung ist eher in der Elektronik und Bautechnik zu sehen.

Atlater erreicht den Horizont, ihr grünes Licht spiegelt sich in den Khetalit-Kristallen und wirft ein smaragdgrünes Licht an den Aiat, an die Klippe wo Khepri sitzt und den Aussicht genießt.
Sie liebte diesen Anblick, die Zeitspanne bis ihr Mastival folgen wird und das Grün einen kräftiges Türkis und schlussendlich ins Blaue übergeht und Khons der Mond aufgeht.
Heute wird er nur als eine kurze Sichel erscheinen.

Khepri schließt ihre Augen, stüzt sich nach hinten ab und und fühlt die wärme auf ihren Augenlidern.
Ihr wird wohlig warm und das einzige Geräusch was sie vernimmt ist der Wind der zwischen den Kristallen unter ihr pfeift und Schritte

SCHRITTE?....

Von einem Augenblick zum anderen ist ihr kalt, sie hat Angst.
Wie oft hatte ihre Mutter sie gewarnt das es hier draußen nicht sicher ist.
Wie oft erzählte ihre Mutter von Geisteskranken und Mördern außerhalb des Sicherheitsnetzes.

Eilig richtete sie sich auf und versuchte sich hinter den Pfeilern des Schildes zu verstecken.

„Hab keine Angst mein Kind, ich habe nicht vor euch etwas zu tun“, spricht eine alte ruhige Stimme zu ihr.

„Das sagen doch aber alle“, Khepri drängt sich näher an den Pfosten, sie riskiert einen kurzen Blick auf den Mann, der Stimme zur Folge, der nun nur noch wenige Meter vor ihr Stand.

Er war klein und in einer alten Kutte gekleidet, sein Gang war leicht gekrümmt und eine knorrige mit Altersflecken übersäte Haut stützt sich auf einen stark verzierten Krückstock.
Der Stock sieht nicht nach Reichtum aus, eher nach guter Handwerkskunst.

„Es sieht hier wirklich hübsch aus, kommst du öfters hier her?“, der alte Mann kommt ihr dabei nicht näher, er bleibt auf Abstand und hebt kaum seine tiefe Kaputze.

„Ja Herr, so oft ich kann.“

Der Mann nickt und geht einen Schritt näher an die Klippe.

„Ein wirklich schöner Ort, es ist lange her, dass ich hier stand.
Damals gab es noch viel Verkehr hier auf der Straße, es war laut. Sehr laut.
Doch jetzt, es ist ruhig, ich kann nur den Wind hören.“

Das Mädchen lockert ihren Griff und vom Pfosten und setzt sich wieder auf die Kante,
„Gleich mein Herr, gleich beginnt die Türkise Phase“

Ihre Angst ist verflogen und sie schaut wieder auf das Feld unter ihnen.
Mastival erreicht nun knapp den Horizont und Augenblick für Augenblick
taucht es die Landschaft in ein angenehmes Türkis. Wieder schließt sie ihre Augen.

„Du hast Recht mein Kind, ich war nie zu dieser Zeit hier.
Das habe ich noch nie gesehen. Und ich glaube ich werde es auch nie wieder so sehen.“

Sie dreht sich zur Seite, „Mein Herr, sind eure Augen so schlecht geworden? Es gibt Brillen?“

Der vermummte Mann lacht, er lacht herzlich, „Oh ja mein Kind, ich glaube ich sollte mir eine zulegen!“

„Mein Kind, sagt mir wie heißt ihr?“

„Khepri, Herr“

„Ein sehr schöne Name, wisst er was er bedeutet?“

„Nein Herr“

„Er bedeutet Morgensonne, eure Mutter hat ihn gut gewählt.

„Morgensonne, das gefällt mir, ich danke euch Herr“

„Ach wofür bedankt ihr euch mein Kind, ihr solltet eure Mutter frage, warum sie euch so nannte.
Sie hatte bestimmt einen Grund.“

„Ich werde sie gleich heute Abend fragen Herr“

Wieder ertönen Schritte, dieses mal mehrere, in Gleichschritt und laut.

„Oh mein Kind, ich muss leider gehen. Hab vielen Dank das ihr mich nicht vertrieben habt“,
der alte Mann erhebt sich mit lauten knarzen und geht die Straße hinunter zu einer rüstungstragenden Gruppe, einer von ihnen gestikuliert wild mit seinen Armen und seiner langen Lanze in der Hand. Er scheint über den alten Mann erbost zu sein.
Khepri wunderte sich, ob er wohl irgendwo ausgebrochen war?
War er doch gefährlich?

Sie schaut ihm nach und sah wie er sich kurz vor der Gruppe noch einmal umdrehte und zu erst zu ihr und dann zum Schild hinauf schaut. Sie erkennt ein lächeln in seinem Gesicht, bevor er sich umdrehte und mit den Lanzenträgern davon ging.

Es ist spät geworden und auch Khepri eilt zum Transporter unten am Weg.
In kurzer Zeit wird die zweite Sonne untergehen und ihre Mutter sie erwarten.
Als sie zu Hause ankommt gibt sie ihrer Mutter und ihrem Vater einen Kuss auf die Stirn und
geht ins Bett.
Auf dem Weg durch die Wohnstube schaut sie kurz in den TeleVisionat, der Hochlord Kerolast ist dort zu sehen und hält ein Ansprache.

Doch Khepri ist das egal, sie legt sich ins Bett und freut sich auf den morgigen Tag,
ihrem Geburtstag.
Aus einer unzähligen Anzahl an Möglichkeiten
Aus allen möglichen Strängen der Zeit
Hier ist deine Reise vorbei!
Imunar - Pir'Chan

Schreibe ich in
#FF004D solltet ihr auf mich hören
Benutzeravatar
Imunar
Moderator
Moderator
Post 300Journalist40.000

Level: 18
HP: 7 / 711
7 / 711
MP: 339 / 339
339 / 339
EXP: 385 / 417
385 / 417

Beiträge: 385
Bilder: 78
Planetpoints: 1670
Registriert: Do 19. Mai 2011, 09:27
Wohnort: Pir'Chan Orbit über Bremen
"Gefällt mir" gegeben: 37
"Gefällt mir" bekommen: 41 mal in 32 Posts
Völker: Eldar, Necrons, CSM, Tyra, Wald Elfen
Eigene Punkte: 0

Folgenden Benutzern gefällt dieser Beitrag von Imunar:
Alex_McLee, Philekus, TimmoeFCC



Re: Die Zyklus Triologie I [Necron]

Beitragvon Alex_McLee » Sa 6. Apr 2013, 15:08

Ein sehr schöner Beginn, es ist dir wirklich gelungen eine kleine heile Welt auf zubauen und Khepri ist ein wirklich liebes und herzerwärmendes Kind.

Die Idee von der Zeit vor der Umwandlung zu schreiben finde ich einfach Genial und die Vermischung aus Ägypten und Zukunft gelingt dir auch sehr gut. Es ist so wie es jetzt ist schon eine rundherum unglaublich gelungene Geschichte, die einen kleinen Einblick in das kommende erlaubt und freude auf mehr macht. Der alte Mann ist mir recht sympatisch.
Und was lernen wir daraus?

"Dass alles an einem Chaosspacemarine gefährlich ist, selbst seine Kacke!"
Benutzeravatar
Alex_McLee
SchreiberlingTopic 10Post 500

Level: 22
HP: 11 / 1106
11 / 1106
MP: 528 / 528
528 / 528
EXP: 596 / 633
596 / 633

Beiträge: 596
Planetpoints: 780
Registriert: Mi 29. Aug 2012, 19:26
"Gefällt mir" gegeben: 226
"Gefällt mir" bekommen: 75 mal in 57 Posts
Eigene Punkte: 0

Folgenden Benutzern gefällt dieser Beitrag von Alex_McLee:
Imunar

Re: Die Zyklus Triologie I [Necron]

Beitragvon Eiael » Sa 25. Jan 2014, 14:36

Nachdem ich es nun endlich gelesen habe, muss ich sagen, dass ich die Geschichte sehr gut finde. Wie Alex es schon treffend gesagt hat: Eine sehr, sehr gute thematische Umsetzung der Prä-Toaster Ära der Necrontyr. Klasse. Einzig die gelegentlichen Zeitwechsel sind mir negativ aufgefallen, aber das ist schon fast zu vernachlässigen (aber trotzdem störend!).

Einen richtig genialen Moment hattest du, als du die Safari beschrieben hast. Eine wirklich gute Möglichkeit, sowohl Flora, als auch Fauna dem Leser näher zu bringen. Gleichzeitig hast du sehr schön für Interaktion gesorgt. Obwohl bisher eigentlich noch nichts passiert ist, hatte ich nicht das Gefühl, dass es langweilig oder zäh wurde. Vielmehr hast du genug Ansätze geschaffen, um noch viele weitere Geschichten schreiben zu können (Hintergrund der Familie, der alte Mann und ihre Beziehung zu Mbizi, um nur einige zu nennen). Es ist eigentlich tragisch, dass diese Idylle zwangsläufig vergehen wird.
Vos qui transitis! Quod sumus, hoc eritis. Fuimos quandoque, quod estis. Sed omnes una manet nox et calcanda semel via leti.
Benutzeravatar
Eiael
Historiker
Historiker
Post 800Post 700Post 600

Level: 26
HP: 32 / 1637
32 / 1637
MP: 781 / 781
781 / 781
EXP: 887 / 917
887 / 917

Beiträge: 887
Bilder: 17
Planetpoints: 1465
Registriert: Fr 24. Aug 2012, 23:17
Wohnort: Altengeseke
"Gefällt mir" gegeben: 216
"Gefällt mir" bekommen: 193 mal in 111 Posts
Völker: Adeptus Sororitas
Eigene Punkte: 0

Re: Die Zyklus Triologie I [Necron]

Beitragvon Imunar » So 26. Jan 2014, 02:13

Hallo Eiael, vielen Dank für deine Kritik!
Das mit den Zeiten werde ich noch mal überfliegen, und korrigieren.
Es fällt teilweise sehr schwer, die Zeit zu halten und ich weiß auch, dass du
das Präsens nicht so gerne ließt.

alles andere Schreibe ich in dem anderen Thread ;)
Aus einer unzähligen Anzahl an Möglichkeiten
Aus allen möglichen Strängen der Zeit
Hier ist deine Reise vorbei!
Imunar - Pir'Chan

Schreibe ich in
#FF004D solltet ihr auf mich hören
Benutzeravatar
Imunar
Moderator
Moderator
Post 300Journalist40.000

Level: 18
HP: 7 / 711
7 / 711
MP: 339 / 339
339 / 339
EXP: 385 / 417
385 / 417

Beiträge: 385
Bilder: 78
Planetpoints: 1670
Registriert: Do 19. Mai 2011, 09:27
Wohnort: Pir'Chan Orbit über Bremen
"Gefällt mir" gegeben: 37
"Gefällt mir" bekommen: 41 mal in 32 Posts
Völker: Eldar, Necrons, CSM, Tyra, Wald Elfen
Eigene Punkte: 0

Re: Die Zyklus Triologie I [Necron]

Beitragvon Leonidas Parzival » Do 13. Mär 2014, 10:24

Zuerst das Positive:

Die Idee an sich ist echt super. Da kann ich mich meinen Vorrednern nur anschließen. Die Prä-Zeit der Necrontyr. Ein schwieriges Unterfangen aber im Ansatz ganz gut gelöst.
Da Du die Geschichte als Trilogie gekennzeichnet hast, bin ich schon gespannt, wie Du die Kurve hin zur Katastrophe bekommst. Khepri ist Dir gut gelungen. Ich schätze sie nicht älter als 12 - 13 Jahre ein. Irgendwie ein ganz normales und aufgewecktes Kind. Die Schlussszene, die etwas Spannung in die sonst so harmonische Geschichte hineinbringt, finde ich auch deshalb schon gut, weil Du sie enden lässt, bevor man zu viel erfährt. Dadurch möchte man jetzt unbedingt wissen, wie es weitergeht. Die gewählten Begriffe und Namen für Sonne, TV, etc. gefallen mir auch außerordentlich gut. Das Beste an der Geschichte ist, dass sie sich entwickelt und immer besser wird. Bei den ersten Sätzen hatte ich eigentlich keine Lust mehr weiter zulesen. Aber die Posts haben mich dazu veranlasst es doch zu tun. Eine deutliche Steigerung war zu erkennen.


Zum Negativen:
Inhaltlich ist mir eigentlich nur das Eine negativ aufgefallen, dass die Handlung im Mittelteil irgendwie verkürzt wirkt. Die Freunde sind so plötzlich weg, denen hättest Du möglicherweise noch ein paar Zeilen widmen können, um ihren Charakter noch näher zu beschreiben.
Die andere Kritik richtet sich lediglich an die Grammatik und die Ausdrucksformen, sowie den Satzbau. Immer wieder ist mir aufgefallen, dass ganze Wörter in den Sätzen fehlen oder falsche Wörter eingesetzt wurden. Zum Teil auch in Schlüsselsätzen, die ich dadurch mehrmals lesen musste, um den korrekten Inhalt herauszufinden. Sprachliche Mittel zum aufpeppen der Geschichte sind auf jeden Fall vorhanden aber noch zu sparsam eingesetzt.
Eine Geschichte im Präsenz zu schreiben ist viel schwieriger, als einfach die normale Vergangenheitsform zu nehmen. Daher schleichen sich immer wieder Mischsätze ein, die sich dann beissen.


Ich werde mir auf jeden Fall die anderen Teile noch durchlesen und das ist beim Leser immer ein gutes Zeichen. Danke für die Geschichte.
Licht in der Finsternis des 41. Jahrtausends!
Benutzeravatar
Leonidas Parzival
Schriftsteller
Schriftsteller
Topic 5Galerie-Juror 3.0Galerie-Kommentator 1.0

Level: 7
HP: 0 / 130
0 / 130
MP: 62 / 62
62 / 62
EXP: 74 / 81
74 / 81

Beiträge: 74
Planetpoints: 265
Registriert: Fr 31. Aug 2012, 16:19
Wohnort: München
"Gefällt mir" gegeben: 8
"Gefällt mir" bekommen: 6 mal in 5 Posts
Völker: Eigenen Space Marine Orden
Eigene Punkte: 0


Zurück zu Geschichten

 


  • Ähnliche Themen
    Antworten
    Zugriffe
    Letzter Beitrag

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast

Aktuelle Themen

  • Themen
    Antworten
    Zugriffe
    Letzter Beitrag



cron