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Sigmar beschützt! [Imperium Kurzgeschichte]

Ihr habt euch eine epische Geschichte ausgedacht? Dann immer her damit.

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Bewertung:
  • 3 Stimmen
  

Sigmar beschützt! [Imperium Kurzgeschichte]

Beitragvon Anubis » So 17. Mär 2013, 21:58

Ein Schmerz pochte in seiner Schläfe. Er schloss die Augen, blendete alles um sich herum vor einen Augenblick aus; den Lärm, das Geschrei, den Gestank...
"Sigmar....Herrin....gebt mir Kraft!"
Helrebcht schüttelte kurz den Kopf, verscheuchte alles, was ihn ablenkte. Dann öffnete er wieder die Augen.

Alles strömte wie eine Springflut auf ihn ein. Um ihn herum starben seine Männer. Der Gestank der Orks hatte die reine Luft der Berge verdrängt und schlug einem wie eine Beleidigung ins Gesicht. Der Kadaver zu seinen Füßen übertrumpfte diesen Geruch noch. Das schwarze Blut der Kreatur troff aus einer tiefen Wunde, welche der Kriegshammer des Sigmariten im Torso des Ungetüms hinterlassen hat, und verteilte sich auf dem weißen Stein des Berges. Helbrecht spruckte aus, als er sah, wie das reine Blut der Menschen mit dem der Orks sich verband, es bereitete ihm Übelkeit und entfachte seinen ohnehin schon lodernden Zorn noch mehr.
Mit bestialischem Gebrüll kam ein weiterer Ork auf ihn zu, schleuderte in seinem Ansturm einen kleineren Artgenossen zur Seite und wedelte wie wild mit seinem kruden Schwert.
Der Priester festigte seinen Stand und bereitete sich, den Hammer in beiden Händen, auf den Feind vor. Kurz bevor der Ork zuschlug, atmete Helbrecht tief sein, dann drehte er sich gekonnt aus dem Hieb des Orks heraus und nutzte den Schwung, um den Hammer in den Nacken der Grünhaut zu schlagen. Diese stürzte vornüber, versuchte sich jedoch wieder aufzurichten. Die unheilige zähigkeit dieser Kreaturen war bemerkenswert und verabscheuungswürdig zugleich. Mit einem Stoßgebet holte der Priester aus und zerschmetterte mit zwei mächtigen Hieben den Schädel seines Feindes.
"Für Sigmar!"
Der Schlachtruf ertönte hundertfach aus den Kehlen der Menschen, den Kriegern des Herzogtums, welche diesen Bergpass gegen die einfallenden Orks verteidigten.
Schwerter schlugen auf Schilde, Keulen trafen auf Rüstungen. Der einst unbeflecekte Boden war übersäht von den Leichen der Menschen und Kadavern der Orks. Doch der Angriff der Grünhäute schien zu brechen. Das Banner des Herzogtums wurde hochgehalten, es wehte immer noch auf dem Grat des Berges und erstrahlte im Licht der Sonne. So bestärkt wogte die Armee der Menschen nach vorn, drängte die Orks wieder hinab in das Tal, aus dem es gekommen war. Mit Lobpreisungen an die Herrin und Sigmar erschlug Helbrecht noch 3 weitere Orks, das junge, doch ernste Antlitz und die Rüstung, die rote Robe und der mächtige Kriegshammer bedeckt vom Blut der widerwärtigen Kreaturen.
"Treibt sie hinab! Treibt sie zurück in die Höhlen, aus denen sie gekommen waren!"
Gerade als die Euphorie der anderen Krieger auf ihn übergreifen wollte, entdeckte er seinen wahren Feind; Die Grünhaut überragte die anderen ihrer Armee um mehrere Fuß, sodass selbst ein Hüne wie Helbrecht neben ihm wie ein Zwerg wirkte. Der Körper war von dicken Panzerplatten bedeckt, und in beiden, muskelbepackten Gorillaarmen trug das Monster riesige Äxte. Speichel tropfte von den Hauern im Mund des Gargbosses, als dieser seine Herausforderung ausschrie;
"Komm hea, klaina Mänsch! Ick wärd dia zeigen, wat dein Gott gegän mick ausrichtän kannz!"
Während um ihn herum die weiß gewandete Garde des Herzogtums die fliehenden Orks niederrannten, schritt der Priester still betend auf seinen erwählten Gegner zu. Als er nur noch 2 Mater von ihm entfernt war, festigte Helbrecht seinen Stand, fixierte die Hasserfüllten, schwarzen Augen mit einem nicht weniger hasserfüllten Blick und hob den Hammer mit beiden Händen an. "Komm her, unwürdiges Geschöpf. Mein Zorn wartet auf deine Fratze!"
Mit einem animalischen Brüllen warf sich der Ork auf den Menschen, beide Äxte wild über den Kopf erhoben, und schlug mit der Kraft eines Ochsen seine Waffen nach ihm. Helbrecht schaffte es, die WAffen mit Schaft und Kopf des Hammers zu block, wurde aber von der Wucht des Angriffs von den Beinen geschleudert und zu Boden geworfen. Der Gargboss setzte mit wilden Sprüngen nach und nur knapp konnte der Sigmarit dem Angriff entgehen, der die Äfte funkenprühend auf den Stein krachen ließ. Mit erhobenem Hammer brachte er erst zwei Schritte Distanz ziwschen ihn und seinen Gegner, dann nahm er anlauf und warf sich auf den Ork. Mit einem mächtigen Hieb schmetterte er den Hammer gegen den Kopf der Grünhaut, sodass Blut, Seim und Geifer aus dessen Kiefer spritzten, und führte einen Rückhandhieb gegen das Gesicht des Monster durch. Mit einem Krachen landete der Hammerkopf in der Grimasse des Orks, brach einen der Zähne und die Nase mit einem ekelerregenden Geräusch. Die Hand auf das Gesicht gepresst und wütend aufschreiend taumelte der Orks nach hinten. Das Monster erblickte das Blut in seiner Hand und brüllte erneut auf. Mit einem erneuten wilden Angriff schlug er mit seiner verbliebenen Axt auf Helbrecht ein, hieb wie ein Bessessener mehrmals auf den Hammer, den der PRiester abwehrend gegen die Attacken warf, bis schließlich die freie Faust des Orks krachend im Gesicht des Priesters landete. Vor schmerz schrie dieser laut auf, während die Axt seines Gegners erneut mit der flachen Seite gegen den Hammer schlug und diesen aus dem Griff des Sigmariten riss. Während die Waffe funkensprühend den Berg hinab fiel, griff der Ork nach seinem Gegner und hob ihn böse Lachend hoch.
"Wo is dain Gott jätz, kleina Mänsch? Wat kann dain Gott jäätz noch füa dich tun?"
Blut und speichel spritzten Helbrecht ins Gesicht, als er am Ausgestreckten Arm des Orks hing.
"Sigmar beschützt!"
Er versuchte, nach dem Ork zu treten, jedoch waren die Arme der Grünhaut zu lang. Lachend hob diese die andere Hand und schlug den Priester mit der Rückhand aus ihrem Griff.
"Kainä Waffe, kainä Kraft, kain Gott! Ick wärde dich zakwetschän wie nen gitz!"
Hlebrecht wuchtete sich wiedera uf die Beine, hob das gebrochene Gesicht und fasste seinen Gegner ins Auge. Er Griff nach seiner Kette, dem Symbol seines Amtes, und riss es sich vom Hals, schloss es in seine rechte Faust und wartete auf einen weiteren Angriff.
"Dich werde ich noch mit bloßen Händen erschlagen, wenn es sein muss!"
Und wärend er den noch immer höhnisch lachenden Ork mit einer Lobpreisung an Sigmar angriff, spürte er, wie der Zweischweifige Komet in seiner Hand heiß wurde....


"AAAAAAHHHHHHRRRGGH!"
Sein Herz schlug ihm bis zum Hals. seine Linke hatte sich um den Schaft seines Hammers geschlossen.
"Milord, alles in Ordnung?"
Die NAchtwache blickte prüfend ins Zelt des Erzlektors. Die einzelne Kerze warf das alternde Gesicht des Sigmariten in tiefe Furchen.
"Ja. Nur die Schatten der Vergangenheit..."
Die Wache nickte verständnissvoll und zog sich wieder zurück. Helbrecht legte den Hammer wieder an seinen Platz zurück und öffnete und schloss die Hände mehrmals. Die Handfläche seiner Rechten war seid diesem Tage taub, der zweischweifige Komet hatte ein tiefes Brandmal hinterlassen.
Er hatte an diesem Tag den Ork erschlagen. Die Krieger des Herzogtums standen sowohl entsetzt als auf Ehrfürchtig um den Sigmariten, als dieser noch über dem Zerschmetterten Leib seines Gegners stand und wie ein Wahnsinniger immer wieder die Fäust in das Zerstörte Gesicht des Gargbosses schlug.
Sigmar hatte ihn an diesem Tage nicht nur beschützt. Er hatte ihm die Kraft gegeben, das Böse mit seinen Händen auszutreiben, mit bloßen Händen zu zerschlagen. Und dafür dankte er Sigmar mit ewigem, unerschütterlichem Glauben.



Kleiner Edit.:
irgendwie hatte ich ma wieder bock, was zu schreiben.... irgendwie isses aber nicht das Wahre. Ist halt ne kleine Kurzgeschichte geworden ^^ Literarische Großwerke sehen anders aus. Egal. Vielleciht findet sich ja jemand, dems gefällt :ugly:
Schreibe ich in #FF0000 und achte auf meine Rechtschreibung, dann ist das Ende nah...


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Folgenden Benutzern gefällt dieser Beitrag von Anubis:
Alex_McLee



Re: Sigmar beschützt! [Imperium Kurzgeschichte]

Beitragvon Alex_McLee » Fr 29. Mär 2013, 11:48

Ich kenne mich nicht mit Fantasy so gut aus, die Geschichte gefällt mir dafür um so mehr. Es sind zwar ein paar kleine Tippfehler drin, die einen kurz im Lesefluss unterbrachen, aber man hat schnell erkannt was du sagen wolltest. Die Story ist flüssig und steigert sich langsam zum Höhepunkt. Die Kampfszene war gut beschrieben, so dass man sie sich auch Bildlich gut vorstellen konnte.
Der abrupte Sprung am Ende der Geschichte, der sie in eine Erinnerung verwandelte, war stilistisch ein sehr schöner Zug, Das hat die Spannung halten lassen ohne zu sehr ausschweifend zu werden. Es lässt auch genug Raum, dass man seine eigene Fantasy mit einbringen kann.
Und was lernen wir daraus?

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Re: Sigmar beschützt! [Imperium Kurzgeschichte]

Beitragvon Eiael » Sa 8. Feb 2014, 12:03

Ich fand es wirklich gut. Die Schlacht und das Duell hast du sehr gut eingefangen und den Schnitt genau richtig gesetzt. Kurzweilig und spannend mit viel Spielraum für eigene Gedanken. Wirklich gut gemacht!
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Re: Sigmar beschützt! [Imperium Kurzgeschichte]

Beitragvon Leonidas Parzival » Sa 8. Feb 2014, 19:58

Ich will nicht der Miesepeter sein, aber vielleicht ein paar mehr Absätze lassen, dann kann man es flüssiger lesen.
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